Ich hatte das Gefühl, dass mein Betrieb mich auffressen würde. Nach acht Wochen Coaching hatte ich einen Wochenplan, der funktioniert, und zwei Mitarbeiterinnen, die Aufgaben übernommen haben, die vorher auf meinem Schreibtisch lagen. Allein das hat mir sechs Stunden pro Woche zurückgegeben.
Erfahrungsberichte
Die folgenden Rückmeldungen stammen aus Abschlussgesprächen und schriftlichen Feedbacks. Wir veröffentlichen sie mit Erlaubnis der jeweiligen Personen.
Wir hatten seit zwei Jahren stagnierende Umsätze. Im Coaching haben wir unsere Preisstruktur komplett überarbeitet. Das war unangenehm, weil ich Angst hatte, Kunden zu verlieren. Passiert ist das Gegenteil: Wir haben drei Kunden verloren und den Umsatz trotzdem um 12 Prozent gesteigert, weil die verbleibenden Projekte profitabler waren.
Das Coaching hat mir geholfen, mein erstes Mitarbeitergespräch vorzubereiten, bei dem es um eine Kündigung ging. Ohne die Vorbereitung hätte ich das wahrscheinlich schlecht gemacht. Die wöchentlichen Sitzungen waren manchmal anstrengend, weil die Fragen direkt waren. Aber genau das brauchte ich.
Ich führe meinen Schreinerbetrieb seit 22 Jahren. Als mein Sohn ins Geschäft eingestiegen ist, gab es ständig Reibung. Im Coaching haben wir klare Zuständigkeiten definiert und einen Übergabeplan für die nächsten drei Jahre aufgestellt. Seitdem arbeiten wir deutlich besser zusammen.
Fallstudie: Gastronomie-Betrieb in Neuchâtel
Ausgangslage
Ein Restaurantbetrieb mit 14 Angestellten und zwei Standorten in Neuchâtel. Der Inhaber arbeitete sieben Tage die Woche und war trotzdem unzufrieden mit den Margen. Die Personalfluktuation lag bei über 40 Prozent pro Jahr. Neue Mitarbeiter blieben selten länger als sechs Monate.
Was wir gemacht haben
Im Erstgespräch wurde schnell klar, dass das Problem nicht die Küche war, sondern die Organisation. Der Inhaber traf alle Entscheidungen selbst, vom Einkauf bis zur Dienstplanung. In der Analysephase haben wir drei Bereiche identifiziert: Einkauf, Personalführung und Finanzplanung.
Über vier Monate haben wir gemeinsam folgende Massnahmen umgesetzt: Der Einkauf wurde an die Küchenchefin delegiert, die dafür ein wöchentliches Budget erhielt. Die Dienstplanung übernahm ein erfahrener Servicemitarbeiter. Der Inhaber führte zum ersten Mal strukturierte Mitarbeitergespräche ein, alle sechs Wochen, mit einem einfachen Leitfaden, den wir zusammen entwickelt haben.
Ergebnis nach sechs Monaten
Die Personalfluktuation sank von 42 auf 24 Prozent. Die Nettomarge stieg um neun Prozentpunkte, vor allem weil der Einkauf durch die Küchenchefin effizienter wurde. Der Inhaber hat heute zwei freie Tage pro Woche. Er sagt, das sei die grösste Veränderung gewesen.
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